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Montagen und Methoden

Wie fange ich hier Forellen?

Diese Frage hat sich bestimmt schon jeder mal gestellt.

In der Regel hat man nie einen Schneider am Forellenteich. Wenn ich zum Teich fahre ist mein erster Gedanke:

"Eine beisst immer!”

Aber man möchte gezielt Forellen angeln und nicht nur die Gelegenheitsforelle fangen.

Wenn ich an einen Teich komme verschaffe ich mir ersteinmal einen Überblick:

  • Sind markannte Stellen zu erkennen?

  • Gibt es einen Schwarm?


  • und das wichtigste:

  • Wo kann ich mich hier noch hinsetzen?

  • Schleppmontage, Tremarella, Stationäre Posenmontage, Oberflächenmontage oder Grundmontage


  • Einläufe sind zu jeder Jahreszeit einen Versuch wert da Forellen gerne in der Strömung stehen und auf Nahrung warten, die vorbeigeströmt wird.

    Im Winter und Hochsommer sind vorallem Mönche (Wasserabläufe) Top Stellen, da hier oft die tiefste Stelle des Teiches ist.

    Habe ich erstmal die Ruten montiert und mich niedergelassen, lege ich meistens eine stationäre Montage aus und schleppe mit einer zweiten Rute. Das beobachten der Mitstreiter bringt meist die Erkenntnis ob die Forellen eher auf geschleppte oder Stationäre Köder scharf sind.

    Oft habe ich erlebt wie sich meine Mitstreiter einen abwarfen und doch nichts fingen, während ich auf stationären Teig eine Forelle nach der anderen fing.

    Ich habe erst wieder angefangen zu schleppen als ich gesehen habe, dass die Kollegen gut beim schleppen fingen.

    Welche Montage soll ich im Frühjahr verwenden?

    Die Temperaturen steigen, die Forellen werden aktiver. Uferbereiche die von der Sonne bestrahlt werden sind oft zu dieser Jahreszeit am fängigsten.

    Im Frühjar ist immer wieder zu sehen, dass die Forellen in Ufernähe den Teich durchschwimmen. Schleppen parallel zum Ufer zählt daher zu einer der besten Methoden für den Frühling. Auch stationär angebotene Köder werden von vorbeischwimenden Forellen gerne genommen.

    Auch die Grundmontage ist zu dieser Jahreszeit noch einen Versuch wert.

    Welche Montage soll ich im Sommer verwenden?

    Forellen sind Fische die eigentlich in Bächen und Flüssen zuhause sind. Hier haben sie kühles sauerstoffreiches Wasser.

    Im Teich dagegen kann es den Forellen schon einmal zu warm werden, sodass sie aufhören zu Fressen.

    Oft ist die Morgen- oder Abenddämmerung die Zeit zum Angeln. Jetzt halten sich die Forellen oberflächennah auf. Im Sommer kann man oft Forellenschwärme beobachten die leicht zu beangeln sind. Überwerfen und hindurchschleppen = Fangen. Auch Sommerinsekten am Haken, wie Grillen oder Heuschrecken bringen oft den gewünschten Erfolg. Meist fängt man um die Mittagszeit am besten grundnah, da die Forellen sich in den kälteren Bereichen des Teiches aufhalten.

    Schon oft habe ich auch nachts meine Fische an einem solchen Teich gefangen, zwar wird man von lästigen Insekten geplagt, die gefangenen Forellen haben es aber dafür wieder gut gemacht.

    Welche Montage soll ich im Herbst verwenden?

    Die Forellen kümmern sich mehr ums Laichen als ums Anbeissen. Wer kann es ihnen verdenken?

    An sonnigen Herbsttagen fange ich meine Forellen wie im Frühjahr, nah am Ufer. Oft lasse ich auch meinen Sbirulino mit auftreibendem Teig einfach zu Grund sinken und kurbel ihn alle 5 Minuten um 1 - 2 m heran.

    Im Herbst fordern die Forellen die meiste Kreativität.

    Welche Montage soll ich im Winter verwenden?

    Ist der Teich noch offen, lege ich einen Köder mit Bodentaster auf Grund und kurbel ihn alle 10 Minuten ein Stück heran. Mit einer weiteren Rute schleppe ich mit sinkendem Sbirulino grundnah. Auftreibender Teig in Kombination mit Bienenmaden ist hierbei mein Lieblingsköder.