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Kunstköder

Das Kunstköderangeln auf Forellen ist eine genauso spannende Sache wie das Schleppen auf Forelle. In der Regel ist das Kunstköderangeln nicht an jedem Forellenteich erlaubt. Zur Anwendung kommen Teig, Wobbler, Spinner, Blinker, Streamer und Softbaits.

Forellenteig

Zur Knete ist nicht viel zu sagen. Sie riecht, hat oft knallige Farben und sie glitzert.

Forellen in Forellenteichen sind schon fast darauf dressiert auf Teig zu beissen. Man kann ihn Schleppen oder stationär anbieten, wobei das Schleppen auf aktive Forellen zu den erfolgreichsten Methoden Zählt.

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Ich knete den Teig in der Regel wie ein Spinnerblatt an den Haken, so dass eine konkav-konvexe Form entsteht. Ich achte darauf, dass ich nicht immer die gleiche Form nehme wenn ich keine Bisse bekomme, sondern variiere und knete mir Formen, die sich entweder schneller oder langsamer drehen, mehr Druck erzeugen oder doch lieber unscheinabrer sind.

Es gibt von führenden Herstellern auch Teigformer, die für Anfänger das kneten einfacher machen.

Hier ein Beispielvideo wie man den Teig formt:






Im Video wird PowerBait verwendet. Darauf gehen die Forellen wie blöd :)

Wobbler als Kunstköder verwenden

Hier eine kleine Auswahl von Wobblern. Wichtig ist, dass wir die Wobbler dem Futterfisch anpassen. Heißt also:

Im Frühjar fangen wir mit kleinen Wobblern an, die dann im laufe des Jahres immer größer werden. Ich habe es sogar schonmal erlebt, dass Forellen auf einen großen Jerkbait geknallt sind. Also keine Angst vor großen Ködern!

Wichtig ist eher, dass der Wobbler ungleichmäßig geführt wird, halt einen Beutefisch imitiert. Kurze Twitches verleiten die Forelle oft zum Biss. Manchmal kann es aber auch sein, dass Forellen eher auf gleichmäßig gekurbelte Wobbler stehen.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass dies vorallem bei knallbunten Wobblern zutrifft. Hier ziehe ich gerne die Parallele zum angeln mit Teig. Dieser wird auch gleichmäßig geschleppt und besitzt ebenso eine knallige Farbe.

Spinner

Der Spinner ist wohl einer der bekanntesten Köder zum Forellenangeln. Durch das einholen des Köders rotiert das Spinnerblatt und erzeugt so einen Druck, den die Forelle wahrnimmt. Mit dem Spinner ist es sehr einfach zu angeln. Er ist sozusagen der Forellenteig aus Stahl. Werfen, kurz absinken lassen und einholen.

In der Regel sitzt jeder Fisch der auf einen Spinner beisst fest.

Streamer

Wer kennt sie nicht? Die Fliege.

Wobei ich es eher für eine Beleidigung eines jeden Fliegenfischers halte. Das Sbirulinoangeln mit Streamer hat nichts von der Eleganz des Fliegenfischens auf Forelle. Jedoch ist das Angeln mit Streamern und anderen Fliegen am Forellenteich oft sehr fängig.

Der Streamer wird an einer Sbirulinomontage angeboten und geschleppt. Ich persönlich benutze lieber die Fliegenrute wenn ich denn auf die Idee kommen sollte mit Streamern zu angeln.

Streamer imitieren kleine Fische oder sogar Wasserinsekten, die sich aktiv durchs Wasser bewegen, was den Jagdinstinkt der Forelle anspricht. Mit kleinen, kurzen Sprüngen wird der Streamer durchs Wasser bewegt.

Softbaits/Gummiköder

Softbaits können an der Schleppmontag, am Jigkopf oder am Finesse-Rig angeboten werden. Kleine gezupfte Gummis haben mir schon des öfteren grandiose Fänge beschert. Gerade kleine Fischimitate, die durchs Freiwasser gezupft werden, bieten den Forellen eine leichte Beute.
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