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Mit der Fliege am Forellenteich

Die Angelei mit der Fliege ist eine der interessantesten und anspruchsvollsten Methoden der Angelei. Auch am Forellenteich braucht es viel Geschick und fundierte Kenntnisse über die Nahrung der Forellen und die Vorkommen verschiedener Insekten in einem Gewässer, um die Forelle mit der Fliege zu überlisten.

Nicht überall ist es erlaubt mit der Fliege zu angeln! Und auch an Teichen, an denen es erlaubt ist, sollte man zuerst einen Platz finden, der genug Raum nach hinten bietet um vernünftig werfen zu können.

Man verwendet in der Regel Ruten der Klasse 5/6. So sollte auch die Schnur gewählt werden. Um weit werfen zu können bietet sich eine WF (Keulenschnur) an. Da man in der Regel aktiv mit Streamern wie dem Wooly Bugger angelt, reicht ein Vorfach der Stärke 0,16mm. Eine Verjüngung ist nicht nötig, da der Streamer einiges an Gewicht besitzt und so die Schnur ordentlich aufs Wasser abrollt.

Streamer werden nach dem werfen, was vorher geübt werden sollte, mit kurzen Zügen eingestrippt.

So erscheinen sie unter Wasser wie kleine flüchtende Fischchen. Das Angeln mit der Fliege bietet eine spannende Angelei, deren Fängigkeit nicht zu unterschätzen ist, da recht wenige Leute diese Methode am Forellenteich nutzen.

Da wir ein recht dünnes Vorfach nutzen, sollte die Bremse sehr locker eingestellt sein, sodass man nur durch Abbremsen der Rolle mit der Hand die Bremse imitiert.

Weitere gängige Streamer sind der Fuzzy Wuzzy, Jersey Herd und verschiedene Epoxydstreamer.
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